AIT Intelligente Architektur -Pressemitteilung-

München, 12. Januar 2009

„Innovationspreis Architektur und Bauwesen“ ist entschieden.

 

 

Beim diesjährigen „Innovationspreis Architektur und Bauwesen“ stehen die Gewinner fest. Anlässlich der Messe BAU hatten die Architektur-Fachzeitschriften AIT und Intelligente Architektur diesen Wettbewerb ausgelobt, der sich an Entwerfer und Hersteller innovativer Produkte aus allen Bereichen des Bauwesens wendet. Der Architektur- und Designwettbewerb wurde mit der Absicht initiiert, unter den zahlreichen am Markt angebotenen Bauprodukten diejenigen zu prämieren, die in besonderem Maße den Belangen der Architekten entsprechen. Wichtige Kriterien bei der Beurteilung sind funktionale und gestalterische Qualität,  Materialechtheit und Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten. Die Resonanz auf den Innovationspreis war groß und branchenübergreifend: Insgesamt 67 Produkte wurden eingereicht. Eine fünfköpfige Jury namhafter Architekten und Innenarchitekten hatte über die architektonische Qualität der Einreichungen zu entscheiden. Die Jurymitglieder waren Dipl.-Ing.(FH), Dipl.-Designerin Anne Batisweiler (Anne Batisweiler Planung-Raum-Design), Prof. Norbert Berghof (Berghof und Haller Architekten BDA), Dipl.-Ing. Peter Brückner (Brückner   Brückner Architekten und Ingenieure), Dipl.-Ing. Karin Hengher (Allmann Sattler Wappner Architekten),  Dipl.-Ing. Daniel Hock (Kiessler + Partner Architekten). Sie vergaben insgesamt 14 Preise und Auszeichnungen  in drei Preisklassen. Die höchste Preisklasse, der „Innovationspreis Architektur und Bauwesen“, wurde insgesamt 2 Mal vergeben.

 

2 Innovationspreise Architektur und Bauwesen gingen an:

Syspro-Gruppe Betonbauteile e.V.
für das Produkt: Syspro Thermowand
entworfen von: Dipl. Arch. (ETH) Felix Oesch

 

MIDAS Surfaces GmbH
für das Produkt: MIDAS Metall – Die Metallhaut

 

4 Besondere Auszeichnungen gingen an:

Rec Bauelemente
für: Stuccolith, Betonlith und Betonlith leicht

Systaic AG
für: PV_MULTITASKING

Bulthaup GmbH & Co. KG
für: bulthaup b2

Agrob Buchtal
für: Reflex

 

8 Auszeichnungen gingen an die Produkte:

Eco Syn von: Carpet Concept (entworfen von: two product development and integrated design)
Dachplatte Activa von: Eternit AG
Gira Interface von: Gira Giersiepen GmbH & Co. KG
Spaltlüftung für Hebe-Schiebeelemente von: Gretsch-Unitas GmbH
Frescata von: Hasenkopf Holz und Kunststoff GmbH & Co. KG
Minimal Windows von: Keller Norbert AG
Leica DISTO D5 von: Leica Geosysteme GmbH
Flameprotect compact von: Thermopal GmbH

 

Bei der Preisverleihung am Montag, den 12. Januar 2009, um 17.30 Uhr konnte sich die Öffentlichkeit ein Bild von der Qualität der eingereichten Produkte machen. Zudem werden alle teilnehmenden Produkte für die Dauer der Messe in einer Sonderausstellung auf der BAU gezeigt und werden im Anschluss daran in einer Sonderveröffentlichung der Zeitschriften AIT und IntelligenteArchitektur publiziert. Der Innovationspreis Architektur und Bauwesen ist mittlerweile der 44. Innovationspreis, den die Zeitschriften AIT und IntelligenteArchitektur ausloben. Zuvor hatten bereits Innovationspreise für die Branchen Beleuchtung, Büromöbel, Sanitärtechnik, Präsentation und Boden – im Rahmen der jeweiligen Fachmessen Light & Building, ISH und Heimtextil in Frankfurt, Domotex in Hannover, Alten- und Propflege in Hannover und Nürnberg, EuroShop in Düsseldorf, Bautec in Berlin, Deubau in Essen, fensterbau frontale in Nürnberg, Glasstec in Düsseldorf und Oragtec in Köln - stattgefunden.

 

 

Fahrsiloplatten für das Bioenergiedorf Jühnde

Unglaublich, aber wahr! Jühnde ist Deutschlands erstes Bioenergiedorf, das seinen Wärmebedarf und den verbrauchten Strom selbst über nachwachsende Rohstoffe erzeugt.

Die Energieanlage besteht aus einer Biogasanlage und einem Biomasse-Heizwerk. Ein Nahwärmenetz bringt die Energie zu den Haushalten.

Das besondere an diesem Vorhaben: Das ganze Dorf macht mit. Ca 70% der Häuser werden angeschlossen und stellen Energieversorgung auf umweltschonende Technik um. Landwirte, Gemeinde und Verbraucher haben sich in einer Genossenschaft organisiert und ihre Energieversorgung selbst in die Hand genommen.

Da durften natürlich auch nicht unsere Fahrsiloplatten fehlen...